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Purinarme Ernährung beim Hund


Purine sind natürliche Bestandteile jeder Ernährung - und damit auch der unserer Hunde. Sie kommen von Natur aus in Eiweiß (vor allem tierischem) vor, und da jedes Futter einen gewissen Anteil Eiweiß, das für wichtige Körperfunktionen essentiell ist, enthalten muss, tauchen Purine zu einem bestimmten Grad in nahezu jedem Hundefutter auf.

Allerdings kann der Puringehalt sehr unterschiedlich ausfallen: Hundefutter kann sowohl besonders purinreich als auch besonders purinarm sein - der Puringehalt hängt stark von Qualität und Herkunft der im Futter verwendeten Zutaten ab.

Wer ist ALPHA NATURAL?

Seit 2008 setzen wir unsere ganze Kreativität und Liebe ein, um dafür zu sorgen, dass alle Hunde ein glückliches, langes und vor allem gesundes Leben haben! Dazu stellen wir 100% natürliches, leckeres und vor allem gesundes Hundefutter her - ausschließlich mit reinem Muskelfleisch und dazu nur Gemüse, Kräuter und hochwertigste Öle. Für unsere Feinschmeckermenüs verwenden wir nur purinarmes Muskelfleisch und Fisch aus Bio-Haltung und Wildfang, und zusätzlich setzen wir für unsere veganen Menüs auf hochwertige pflanzliche Eiweißlieferanten, die alle essentiellen Aminosäuren enthalten und damit ein genauso hochwertiges Eiweißprofil wie Fleisch bieten.

Purine im Hundefutter

Der Anteil an Purinen in Hundefutter (egal ob es sich um Trockenfutter, Nassfutter oder Kausnacks handelt) ist abhängig davon, welche Proteinquellen (bestimmte Fleischbestandteile, Fischsorten und auch pflanzliche Eiweißlieferanten) es enthält. Generell gilt:

  • Innereien, Haut und bestimmte Fischsorten enthalten viel Purin
  • Auch Hülsenfrüchte (Soja, Linsen, Bohnen, Kichererbsen & Co.) sind purinreich
  • Reines Muskelfleisch ist dagegen purinarm
Hat der Hund also eine Unverträglichkeit auf Purine oder sollte diese aufgrund einer Erkrankung meiden, zahlt es sich aus, auf die richtigen Zutaten und ein sehr hochwertiges Futter zu achten: Dieses muss einerseits purinarm sein und andererseits dem Hund hochwertiges Eiweiß liefern - denn dieses braucht er für alle Stoffwechselvorgänge, sein Immunsystem und damit für ein gesundes Leben unbedingt.

Was sind Purine?

Purine zählen zu den Eiweißen - genauer gesagt sind sie Bausteine der Nukleinsäuren, also der genetischen Information. Unter anderem sind sie aus Stickstoff (chemisches Symbol: N) aufgebaut - daher auch die manchmal verwendete Bezeichnung "Purin-N" oder auch "Purin-Stickstoff".

Purine werden über die Nahrung aufgenommen - und sind in hoher Konzentration hauptsächlich in Innereien und Haut enthalten. In einem gesunden Hunde-Organismus werden sie ganz einfach in Harnsäure umgewandelt und anschließend über die Harnwege ausgeschieden. Dies trifft jedoch nicht auf alle Hunde zu - denn einige Hunde haben eine Purinunverträglichkeit.

Hunde mit Purinunverträglichkeiten

  • Bei bestimmten Rassen (u.a. Dalmatiner & Bulldoggen) ist der Ausscheidungs-Vorgang gestört, Purine werden nicht richtig abgebaut und lagern sich in den Harnwegen ab
  • Bei an Leismaniose erkrankten Hunden ernähren sich die Leishmaniose-Erreger von Purinen, können sich so vermehren und die Erkrankung stark verschlimmern
  • Bei medikamentöser Behandlung der Leishmaniose ist der Abbau der Purine blockiert - und diese lagern sich wiederum in den Harnwegen ab
Liegt eine solche Purinunverträglichkeit vor, können Purine bzw. deren Stoffwechselprodukte, insbesondere Harnsäure, vom Organismus nicht vollständig abgebaut werden. Dies führt zu einem erhöhten Harnsäurespiegel im Blut, was eine vermehrte Bildung von Nierensteinen verursacht. Die Folge sind häufig Blasenentzündungen und mittelfristig auch Nierenschäden.

In all diesen Fällen wird der Hunde-Organismus also durch eine purinreiche Nahrung belastet. Um die Konzentration der kritischen Stoffwechselprodukte auf natürliche Weise zu senken, ist in solchen Fällen eine purinarme Ernährung der Hunde notwendig.

Manche Hunden können Purine - aufgrund genetischer Disposition oder von Krankheiten - nicht oder nur schlecht abbauen. So entsteht vermehrt Harnsäure, die in sich im Harntrakt (Nieren, Harnleiter, Harnblase und Harnröhre) zu Harnsteinen kristallisieren und schwere Nieren- und Blasenerkrankungen verursachen kann.

Glücklicherweise gibt es einige Möglichkeiten, auch bei diesen Hunden die Gesundheit zu erhalten bzw. die Auswirkungen der Erkrankung stark zu reduzieren: Über eine gesunde Ernährung. Das Befolgen nur weniger Regeln erhöht ihre Chancen auf ein langes, gesundes Leben, frei von Schmerzen, Medikamenten oder Operationen, immens.

Leishmaniose

Vorkommen der Leishmaniose

Leishmaniose ist eine Erkrankung, die durch Leishmanien hervorgerufen wird - Blutparasiten, die durch den Stich von Sandmücken in den Hundeorganismus gelangen und sich dort vermehren. Bei der Leishmaniose handelt sich um eine Zoonose - eine Krankheit, die auch auf andere Arten (selten auf den Menschen) übertragen werden kann. Hauptsächliches Verbreitungsgebiet der Leishmaniose sind besonders warme und tropische Gebiete in Europa, Asien und Südamerika. Sie zählt zu den sog. Mittelmeerkrankheiten, da sie im gesamten Mittelmeerraum, von Portugal bis Griechenland, bei Hunden weit verbreitet ist. Auf der Insel Mallorca etwa liegt die Durchseuchungsrate, also der Prozentsatz infizierter Hunde, bei über 60%, auf Sizilien bei über 80%. Dies war für mich einmal der ausschlaggebende Grund, nicht nach Mallorca zu ziehen - denn ich wollte meine Hunde, nach dem sie seit Jahren so gesund und glücklich sind, nicht dieser großen Gefahr aussetzen, nur um am Meer leben zu können. Aber ich schweife ab ;-) Grund für die weite Verbreitung in diesen Gefilden sind die dort idealen Lebensbedingungen für den Überträger der Leishmanien, die Sandmücke. Bedingt durch den Klimawandel sowie die erhöhte Reisetätigkeit der Menschen wurden jedoch auch in Deutschland bereits Sandmücken nachgewiesen.

Sandmücken - die Überträger der Leishmaniose

Sandmücken leben in Gebieten mit hoher Temperatur und hoher Bodenfeuchtigkeit - jedoch nicht unbedingt, wie der Name vermuten lassen könnte, am Strand. Die für sie ideale Umgebung sind feuchte Böden, Sümpfe, Komposthaufen, Tierställe oder Nagetierbauten. Theoretisch ist ihre Verbreitung von der Durchschnittstemperatur einer Region abhängig - ihr Lebensraum sollte sich daher von der Mittelmeerregion bis max. nach Süddeutschland erstrecken. Jedoch wurden Sie auch bereits auf der Insel Jersey, rund 150 km vor Großbritannien, nachgewiesen. Sandmücken sind zwischen Mai und Oktober anzutreffen, die letzte Generation überwintert.

Übertragung in den Abendstunden

Sandmücken sind nachtaktiv zwischen Sonnenuntergang und Morgengrauen. In dieser Zeit registrieren Sie warme Hundekörper und lassen sich auf ruhenden Hunden nieder, um sie zu stechen. Ein kurzer Abendspaziergang in ständiger Bewegung wäre also möglich, ein längeres Ablegen des Hundes im Freien jedoch gefährlich. Ist ein Hund infiziert, beträgt die Inkubationszeit bis zum Ausbrechen der Krankheit im Normalfall zwischen 3 und 18 Monaten - in seltenen Fällen auch bis zu mehreren Jahren.

Folgen der Leishmaniose im Hunde-Organismus

Nicht jeder Hund, bei dem der Leishmanien-Test positiv ausfällt, muss auch tatsächlich Symptome zeigen - denn ein gesunder Organismus ist in der Lage, die Krankheit in Schach zu halten. Auch ist mittlerweile bei erkrankten Hunden eine medikamentöse Behandlung sowie eine Behandlung über eine durchdachte, hochwertige Ernährung möglich - welche langfristig ein nahezu symptomfreies Leben ermöglichen können.

Häufigste Symptome der Leishmaniose

  • Energiemangel, Müdigkeit
  • Fellausfall, besonders im Bereich der Augen und Schnauze
  • Schuppen an Augen und Ohren
  • Entzündungen und Risse der Haut an Ohren, Nase, Augen und Beinen
  • übermäßiges Wachstum und Entzündungen der Krallen
  • periodisches Fieber
  • geschwollene Lymphknoten
  • Gewichtsverlust und Appetitmangel
  • blasse Schleimhäute
  • Durchfall
  • Lahmheit
  • lange und brüchige Krallen
  • Schädigung von Leber, Niere und Darm, Augenerkrankungen

Behandlung der Leishmaniose

Leishmanien können sich, vereinfacht gesagt, nur bei Vorhandensein von Purinen vermehren. Durch Medikamente, wie etwa das für die Behandlung von Leishmaniose bekannte Mittel Allopurinol, wird der Purin-Stoffwechsel der Leishmanien gestört, und die Purin-Aufnahme aus der Nahrung gehemmt. Somit fehlt den Leishmanien ein essentieller Stoff für ihre Vermehrung.

Gleichzeitig hemmt das Medikament jedoch auch den Abbau von Purinen im Körper. Dadurch bildet sich vermehrt Harnsäure, die Harnwege des Hundes werden stark belastet, und Nieren- sowie Blasensteine können entstehen. Diese können im weiteren Verlauf zu schwerwiegenden Nieren- und Blasenerkrankungen führen. Ein weiteres Problem: Bei Hunden mit Leber- oder Niereninsuffizienz können bzw. sollten die Medikamente teilweise nicht eingesetzt werden.

Eine ideale Behandlung beinhaltet insbesondere eine purinbewusste Ernährung mit hochwertigen, nährstoffreichen und gesunden Zutaten.

Hierdurch lässt sich einerseits die Vermehrung der Leishmaniose-Erreger oftmals so weit reduzieren, und das Immunsystem so stärken, dass eine Medikamentengabe nur noch eingeschränkt oder möglicherweise überhaupt nicht mehr nötig ist - und andererseits die Belastung der Harnwege so minimieren, dass das Risiko von Spätfolgen erheblich sinkt.

Daher sollten die unten genannten Tipps bereits zu einer erheblichen Verbesserung der Gesundheit führen.

Purine im Futter bei Dalmatinern, Bulldoggen und Co.

Purine sind Teil jeder Zelle, sie kommen in den Zellkernen vor. Daher sind Lebensmittel, die viele Zellen enthalten (wie Haut und Organe, aber auch Körner und Samen), reich an Purinen.

Gestörter Purinstoffwechsel

Durch den Abbau von Purinen aus der Nahrung entsteht immer Harnsäure - bei gesunden Hunden ebenso wie bei Hunden mit Krankheiten oder genetischen Besonderheiten. Einige Hunderassen bilden jedoch die zum Abbau der Harnkristalle notwendigen Enzyme nicht. Im Normalfall würde die Harnsäure vom Organismus weiter aufgespalten und anschließend einfach über den Urin ausgeschieden. Durch die vererbte Enzymfehlfunktion entstehen jedoch vermehrt Harnsäurekristalle in den Harnwegen, die dort zu Harnsteinen oder langfristig auch zu einem kompletten Verschluss führen können.

Puringehalt im Vergleich

Puringehalt von in Fertigfutter meist verwendeten Innereien

  • Sprotten: 330 mg/100g
  • Milz: 250 mg/100g
  • Leber: 231 mg/100g


Puringehalt unserer aktuellen Alpha Natural Menüs

Menü Puringehalt (mg/100g)
Alpha Natural - Bio-Rind Menü 19
Alpha Natural - Bio-Ente Menü 26
Alpha Natural - Naturwild-Hirsch Menü 22


Gesunde Ernährung für Hunde mit Purinunverträglichkeit

Wo sind Purine enthalten?

Purine sind hauptsächlich in Innereien, Geflügelhaut, Milchprodukten und bestimmten Fischsorten enthalten. Jedoch enthalten auch manche pflanzlichen Lebensmittel Purine:

Purinreiche Lebensmittel

Tierische Produkte mit erhöhtem Puringehalt
  • Innereien und Geflügelhaut (200-300 mg/100g)
  • Kalbsbries (600 mg/100g)
  • Forelle, Sardinen, Hering, Sprotten und Thunfisch (80-190 mg/100g)
  • Schalen- und Krustentiere
Pflanzliche Produkte mit erhöhtem Puringehalt
  • Hefe (280 mg/100g)
  • Sojabohnen und Sojaprodukte wie Sojafleisch, Sojaisolat & Co. (90-150 mg/100g)
  • Hülsenfrüchte, u.a. Linsen, Kichererbsen, Bohnen, Erbsen, Lupine (60-90 mg/100g)
  • Rosenkohl (25 mg/100g)
  • Buchweizen und Weizenkleie (60 mg/100g)
  • Trockenfrüchte


Was ist purinarm?

Als purinarm werden im Normalfall Lebensmittel bezeichnet, deren Puringehalt weniger als 100 mg pro 100g beträgt. Bei tierischen Lebensmittel fällt hierunter auch reines Muskelfleisch, das meist zwischen 50 und 90 mg Purine enthält. Pflanzliche Nahrung enthält kaum bis keine Purine - was daran liegt, dass Pflanzen normalerweise auch kaum Eiweiß enthalten. Der Puringehalt liegt zwischen 0 und 35 mg/100g. Einige wenige Gemüsesorten enthalten zwar Purine, jedoch weniger als 50 mg/100g - etwa Spinat oder Spargel (25-50 mg/100g).

Purinarmes Muskelfleisch vs. purinreiche Innereien im Hundefutter

Muskelfleisch ist von Haus aus verhältnismäßig purinarm - der Gehalt beträgt meist zwischen 50 und 90 mg/100g (Ausnahme: Pferdefleisch mit 116 mg/100g). Ganz anders sieht es bei den von vielen Futterherstellern verwendeten billigen (und oft auch mit Schwermetallen, Pestiziden, Antibiotika und anderen Stoffen belasteten) Innereien und Häuten aus: Sie sind extrem purinreich, der Gehalt an Purinen ist bis zu 5x so hoch wie in reinem Muskelfleisch. Zum Vergleich:
  • Rinderleber: 231 mg/100g
  • Rindfleisch: 49 mg/100g
  • das entspricht einem Faktor von 4,7x


Purinarme Fleischsorten und tierische Produkte

Muskelfleisch, auch Herzmuskelfleisch, enthält generell erheblich weniger Purine als Innereien:
  • Rindfleisch: 49-60 mg/100g
  • Hähnchenbrust (ohne Haut): 55 mg/100g
  • Hähnchenbrust (mit Haut): 73 mg/100g
  • Kalbfleisch: 63 mg/100g
  • Hirsch-/Rehfleisch: 60-65 mg/100g
  • Lammfleisch: 76 mg/100g
  • Rinderbeinscheibe: 50 mg/100g
  • Putenfilet: 50 mg/100g
  • Eier: 2-5 mg/100g
  • Milchprodukte: 4-13 mg/100g


Purinarmes Gemüse

So gut wie alle Gemüsesorten (bis auf Rosenkohl, Erbsen, Spargel und Spinat) sind sehr purinarm. Sie enthalten zwischen 0 und 35 mg/100g. Daher sind sie besonders gut für eine purinarme Ernährung geeignet, und liefern dem Organismus gleichzeitig viele wichtige natürliche Vitamine und Mineralstoffe. Nachfolgend eine Liste purinarmer Gemüse- und Obstsorten zur Ergänzung von Hundefutter:
Gemüse Puringehalt (mg/100g)
Fenchel 0
Salatgurke 3
Chicoree 5
Kopfsalat 5
Radieschen 5
Tomaten 5
Karotten 7
Rote Rüben 8
Chinakohl 9
Weißkraut 9
Kohlrabi 10
Mais 10
Spargel 10
Zucchini 10
Kresse 12
Blaukraut 13
Sellerie (Knolle) 13
Wirsing, gegart 15
Bohnen, grün, gegart 16
Blumenkohl, gegart 21
Rosenkohl, gegart 25
Spinat, gegart 28
Schwarzwurzeln, gegart 29
Artischocken, gegart 33
Brokkoli, gegart 33


Obst Puringehalt (mg/100g)
Rhabarber 2
Preiselbeeren 5
Apfel 6
Birnen 6
Brombeeren 6
Johannisbeeren 6
Stachelbeeren 6
Aprikosen 8
Himbeeren 8
Kiwi 8
Orangen 8
Pfirsich 8
Bananen 10
Erdbeeren 10
Heidelbeeren 10


Die Kurzzusammenfassung - Tipps für Hunde mit durch Purine verursachten Problemen

  1. Nur hochwertiges Eiweiß aus purinarmen Quellen - reines Muskelfleisch und pflanzliche Eiweißquellen
  2. Viel Gemüse - evtl. enthaltene Purine sind, bei gleichem Gehalt, besser verträglich als solche aus Fleisch
  3. Rein vegetarische Mahlzeiten zur Abwechslung
  4. Keine Zutaten, die große Mengen Purine enthalten (insbesondere Innereien, Haut und Sehnen)
  5. Keinerlei tierische Nebenprodukte oder undefinierbare Zutaten (die Bezeichung “Huhn” oder “Rind” auf einem Etikett bedeutet "irgendein Teil von diesem Tier" - und das sind aus Kostengründen fast immer insbesondere die o.g. purinreichen Innereien und Häute)
  6. Viel Trinkwasser, um die Harnwege gut zu spülen
  7. Viel Bewegung und regelmäßiger Auslauf, um die Verdauung anzukurbeln
  8. Verzicht auf den Organismus belastende Impfungen
  9. Verzicht auf synthetische Zusatzstoffe (künstliche Vitaminzusätze im Futter etc.)
  10. Verzicht auf Medikamente, welche die Organe belasten (Antibiotika, Cortison, etc.)


Quellen

Beiwen Wu, Janet M. Roseland, David B. Haytowitz, Pamela R. Pehrsson, Abby G. Ershow | Availability and quality of published data on the purine content of foods, alcoholic beverages, and dietary supplements | Journal of Food Composition and Analysis | Volume 84, 2019, 103281, ISSN 0889-1575, https://doi.org/10.1016/j.jfca.2019.103281

Westropp, J.L., Larsen, J.A., Johnson, E.G. et al. Evaluation of dogs with genetic hyperuricosuria and urate urolithiasis consuming a purine restricted diet: a pilot study. BMC Vet Res 13, 45 (2016). https://doi.org/10.1186/s12917-017-0958-y

Gharbi M, Mhadhbi M, Rejeb A, Jaouadi K, Rouatbi M, Darghouth MA. Leishmaniosis (Leishmania infantum infection) in dogs. Rev Sci Tech. 2015 Aug;34(2):613-26. doi: 10.20506/rst.34.2.2384. PMID: 26601461. | https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26601461/

Rivara CM, Johnson CR, Lulich JP, Osborne CA, Murtaugh M. The effect of disease on the urinary purine metabolite concentrations in dogs. Vet Rec. 2013 Sep 7;173(9):219. doi: 10.1136/vr.101237. Epub 2013 Aug 2. PMID: 23913176.

Kelly B, Pearce EL. Amino Assets: How Amino Acids Support Immunity. Cell Metab. 2020 Aug 4;32(2):154-175. doi: 10.1016/j.cmet.2020.06.010. Epub 2020 Jul 9. PMID: 32649859. | https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32649859/

https://www.nal.usda.gov/sites/www.nal.usda.gov/files/ars_purine_content_of_foods.pdf

https://www.purine-direkt.de

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6 Comments

  1. ulrike plobner sagt:
    28. September 2020 um 22:07 Uhr

    Ihr habt keinen Schimmer wie sehr mir (bzw. meinem Tim) euer/Ihr Futter schon weitergeholfen hat. Ich koche mittlerweile überwiegend selber mit gefrostetem Muskelfleisch und Co., aber wenn´s mal flott gehen muss oder Tim einfach mal Abwechslung in seinem Napf haben soll, greife ich SEHR gerne auf diese hochwertigen (!) Dosen zurück. …. und ich weiß mittlerweile wovon ich spreche. Als Partnerin eines LM-positiven Hundes habe ich zu Anfang viel Unterstützung von Ihnen bekommen – die hat mir geholfen, nicht ganz den Überblick im Ernährungsdschungel zu verlieren. So mancher, der purinarmes Hundefutter anbietet, kommt dann daher mit Produkten, die abenteuerliche Zusammensetzungen enthalten. Ich freue mich, dass es Sie noch auf dem Markt gibt und ich freue mich, dass Tim das Futter liebt. DANKE!! Für eure/Ihre Philosophie und den Einsatz.
    Eure Uli & Tim

    Zum Antworten anmelden
    • Alpha Natural sagt:
      29. September 2020 um 11:43 Uhr

      Lieber Tim & liebe Uli,

      ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich über diese Nachricht freue 🙂 Man arbeitet und arbeitet, überlegt die ganze Zeit, wie man noch mehr für Hunde tun und noch von ihnen helfen kann, wie man die nächsten Projekte stemmt, welche neuen Blog-Beiträge und Videos man erstellen soll und eigentlich schon seit Jahren erstellen müsste…

      Aber dass die Produkte schon jetzt unzähligen Hunden (und ihren Frauchen und Herrchen) dabei helfen, ein glückliches und vor allem gesundes Leben zu führen – das vergisst man bei all dem oft… und das ist eigentlich schon jetzt, jeden Tag, der größte Grund zur Freude!

      Schön, dass es Tim gut geht damit!

      Herzliche Dank und liebe Grüße
      Marcus Abenthum, Nero & Guapo

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  2. Petra Kurz sagt:
    21. Dezember 2020 um 23:19 Uhr

    Kein Komentar,oder doch : Leishmaniose Hündin frisst schlecht, aber die “Gläser” ganz gern.(Am liebsten aber – natürlich- Kausnack Hirsch…da ist sie verrückt drauf…leider..)
    2Fragen :
    1. WANN GIBTS WIEDER ENTE ?
    2.Hirsch im Glas : wegen Medikament Alpurinol, soll Hund keine Rote Beete fressen (Harnsteine.. ) Wieviel Prozent Rote Beete ist im Hirsch Menü ca. enthalten ???
    Wahrscheinlich schwierige Frage, schwierige Antwort, aber ein Versuch ist es Wert, weil Hirsch SCHMECKT…. Schöne Weihnachten, Petra

    Zum Antworten anmelden
    • Alpha Natural sagt:
      26. Dezember 2020 um 20:51 Uhr

      1. Vss. Ende Januar 🙂
      2. Circa… Null Prozent! 😀 Das Hirsch-Menü enthält keine Rote Beete, nur das Lamm-Menü
      Liebe Grüße und einen glücklichen Start ins neue Jahr!
      Marcus, Nero & Guapo

      Zum Antworten anmelden
  3. Any sagt:
    30. August 2021 um 14:04 Uhr

    Hallo!
    Ich glaube im Text hat sich ein Fehler eingeschlichen:
    “Als purinarm werden im Normalfall Lebensmittel bezeichnet, deren Puringehalt weniger als 100 mg pro 100g beträgt.”
    Sollte es nicht heißen, purinarm wenn die Harnsäure weniger als 100 mg pro 100g beträgt.? Das macht nämlich einen ziemlich großen Unterschied in der Auswahl der Lebensmittel.

    Gruß Any

    Zum Antworten anmelden
    • Alpha Natural sagt:
      30. August 2021 um 16:33 Uhr

      Hallo Any,

      vielen Dank für den Kommentar, wir freuen uns immer über Fragen und weiterführende Konversationen zu allem, was Hunde gesund und glücklich macht!

      Zur Antwort auf die Frage:

      Harnsäure ist das Endprodukt des Purinstoffwechsels im Körper – sie entsteht also im Körper der Hunde (oder Menschen), wenn dort die Purine aus der Nahrung abgebaut werden.

      Es sind also tatsächlich die Purine, deren Gehalt in den Lebensmitteln gemessen wird – also alles ok im Artikel 😉

      Purine aus der Nahrung werden (im menschlichen Körper) etwa im Verhältnis 1:2,4 zu Harnsäure umgewandelt – 1 mg Purin entspricht dabei etwa 2,4 mg sogenannter “Harnsäureäquivalente”.

      Wenn bei Lebensmitteln der Gehalt an Harnsäure je 100 g angegeben ist, handelt es sich im Normalfall um ebendiese Harnsäureäquivalente – also die Harnsäuremenge, zu deren Bildung eine Aufnahme von 100g des Lebensmittels führt.

      Hope that helps 😉

      Herzliche Grüße
      Marcus von Alpha Natural

      Zum Antworten anmelden

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