FAQ


Hier beantworten wir häufig gestellte Fragen - deine Frage ist nicht dabei? Dann schreib uns gerne jederzeit!

Häufige allgemeine Fragen zur Hundeernährung

1Puringehalt der Alpha Natural Hundefutter-Sorten

Sehr gerne würde ich für meine 2-jährige Dalmatinerhündin einige Dosen zum Probieren und auch ein paar Kauartikel bestellen. Könnten Sie mir bitte Auskunft über den Puringehalt der einzelnen Sorten geben, bzw. welche der Sorten den geringsten Purinwert enthält. Diese Information wäre auch bei den Kauartikeln wichtig…

Vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihre Anfrage bzgl. purinarmer Ernährung für Ihre Dalamatinerhündin.

Wir haben uns schon vor längerer Zeit mit dem Thema beschäftigt, da es gleichermaßen für Dalamtiner wie für an Leishmaniose erkrankte Hunde sehr wichtig ist.

Hierzu auch zwei Links, die sie vielleicht auch schon kennen:
http://www.leveste.de/dalmaweb/stoff.htm
http://www.jameda.de/naehrstoffe/purin/

Da es unserer Philosophie ist, unseren Hunden das hochwertigste Eiweiß zu bieten, welches für viele Stoffwechselvorgänge essentiell ist, verwenden wir von Haus aus ausschließlich purinarmes Muskelfleisch. Auch kommen bislang keine purinreichen Zutaten wie Linsen, Hefe, Soja, Bohnen oder Fisch, und insbesondere keine Leber oder Niere, zum Einsatz.

Auch alle Kauartikel bestehen aus reinem Muskelfleisch. Somit sind unsere Menüs und auch Kauartikel für eine purinarme Ernährung ideal geeignet.

Den berechneten Puringehalt unserer Menüs finden Sie in der folgenden Tabelle.

Puringehalt der Alpha Natural Hundefutter-Menüs:

Menü Puringehalt (mg/100g)
Alpha Natural - Rind Menü 47
Alpha Natural - Lamm Menü 40
Alpha Natural - Huhn Menü 28
Alpha Natural - Hirsch Menü 36
Alpha Natural - Ente Menü 27
Alpha Natural - Hühnchen Junior 31
Alpha Natural - Lamm Senior 40
2Futter ohne Zucker
Ist das Futter von Alpha Natural ohne Zucker?

Selbstverständlich ist im Futter kein Zucker zugesetzt, genauso wie wir auch kein Salz, keine Geschmacksverstärker, keine Aromastoffe und keinerlei andere synthetische Stoffe zusetzen. Die genaue Zusammensetzung findet sich auf der Webseite beim jeweiligen Menü.

3Innereien vs. Muskelfleisch im Futter

Zum Thema Innereien: Soweit ich mich erinnern kann, haben Innereien verschiedene Vitamine, die der Hund braucht. Meine Frage nun: Ist das Futter von Alpha Natural ohne Innereien so gut wie andere mit Innereien? Sind im Futter alle Vitamine, die der Hund braucht, vorhanden, so dass man keine extra Vitamine mehr hinzufügen muss?

Grundsätzlich haben wir nichts gegen Innereien einzuwenden, solange sie nur in Maßen gefüttert werden, nicht jeden Tag auf dem Speiseplan stehen und nicht eine primäre Nährstoffquelle darstellen sollen - das können andere Zutaten besser und vor allem gesünder leisten. Auch der Wolf frisst immer schon Innereien - nur waren diese in den Jahrmillionen seiner Existenz in freier Wildbahn eben nicht mit Schwermetallen und anderen Giften belastet - und standen auch nicht jeden Tag auf seinem Speiseplan.

Glücklicherweise ist der Hund nicht von Innereien abhängig, um seinen Nährstoffbedarf zu decken. Unsere eigenen Hunde bekommen hin und wieder, vielleicht alle paar Monate, Innereien - allerdings eher als kleine Abwechslung zwischendurch. Unsere Familienhunde in meiner Kindheit haben ihr Leben lang, immerhin jeweils 16 Jahre lang, keine Innereien gefressen oder gebraucht - und waren immer top gesund.

Innereien können zwar bestimmte Vitamine enthalten, jedoch gerade bei übermäßiger, täglicher Fütterung auch zu einer gefährlichen Überversorgung (etwa mit Vitamin A aus Leber) führen. Insbesondere aber sind Leber und Niere, da es sich um Entgiftungsorgane handelt, häufig mit Giftstoffen und Schwermetallen belastet. Diese können langfristig und bei regelmäßiger Fütterung eine große Gefahr für die Gesundheit Ihres Hundes darstellen.

Andere Innereien, wie Lunge oder ausgewaschener Magen, sind zwar nicht unbedingt schädlich, aber relativ wertloses Gewebe, das nur minderwertiges, nicht gut verwertbares Eiweiß besitzt, und das darüber hinaus auch wenig bis keine Vitamine oder Mineralstoffe enthält.

Leider spielen diese Nachteile für viele Futterhersteller offenbar keine Rolle - sie verwenden hauptsächlich Leber, Magen, Lunge, Niere und/oder andere tierische Nebenprodukte, da diese die billigsten erhältlichen Tierkörperteile sind - sie kosten nur einen Bruchteil von richtigem Fleisch, verbilligen damit die Produktion erheblich und maximieren nur eines - den Gewinn der Hersteller.

Unsere Philosophie steht dem diametral gegenüber: Wir haben uns entschlossen, nur reines, erstklassiges Muskelfleisch zu verwenden. Dieses ist erwiesenermaßen der Proteinlieferant mit der höchsten biologischen Verdaulichkeit und Verwertbarkeit.

Daher verwenden wir neben Muskelfleisch eine abgestimmte Mischung aus Gemüse, Obst, nährstoffreichen Algen, Kräutern und Ölen. So sind alle Vitamine enthalten, die der Hund braucht. Damit ist unser Futter aus meiner Sicht und Erfahrung ohne Innereien nicht nur so gut wie mit Innereien - es ist sogar erheblich besser als mit Innereien :-)

4Petersilie im Hundefutter

In dem von Ihnen verkauften Futter sind Kräuter enthalten. Ich habe in einem Buch für Hunde-Ernährung gelesen, dass bei Petersilie bei tragenden Hündinnen Vorsicht geboten ist. Man soll Petersilie nur in kleinen Mengen nehmen. Ist bei den Kräutern Petersilie im Futter enthalten? Wir müssen uns entschuldigen, wenn wir solche Fragen stellen. Wir wollen einfach das beste für unseren baldigen Welpen.

Ich kann ihre Fragen sehr gut verstehen - denn wie wir alle wollen Sie einfach nur eines: Das Beste für Ihren jungen Hund! Petersilie hat viele positive Effekte beim Hund - sie wirkt entzündungshemmend, verdauungsfördernd, entkrampfend, harntreibend und gegen Mundgeruch :-). Bei jungen wie älteren Hunden kann sie bedenkenlos gefüttert werden. Sie kommt bei uns auch nur in einer Sorte zum Einsatz - bei Lamm mit einem Anteil von unter 1%.

5Hundenahrung bei Leishmaniose

Meine Hündin hat Leishmaniose. Hunde mit dieser Krankheit sollte man purinarm ernähren. Deshalb sollten sie nur reines Muskelfleisch bekommen, keine Haut und auch keine Innereien. Es käme für uns nur das Lamm Senior und das Hirschmenü in Frage. Ist es richtig, dass wirklich nur Muskelfleisch verarbeitet wird, ohne Haut und auch ohne jeglichen Innereien?

Ich habe selbst eine Freundin, deren Hund Leishmaniose hat und mit einer guten, purinarmen Ernährung sehr gut klar kommt. Ja - in allen unseren Menüs wird nur Muskelfleisch und Herzmuskelfleisch verarbeitet, bei Lamm, Lamm Senior und Hirsch sogar ausschließlich Muskelfleisch. Auch hat Rinderherz einen nahezu identischen Purinanteil wie normales Muskelfleisch.

6Dose quillt beim Öffnen

Die Nahrung quillt aus der Dose, wenn diese geöffnet wird. Woran liegt das?

Weil wir „ehrlich einschenken“. Wenn wir „400 g“ auf die Dose schreiben, sind da auch 400 Gramm drin. Nun besteht unsere Hundenahrung nicht aus Flüssigkeit oder Pulver, das sich gleichmäßig verteilen würde. Sondern aus ungleich großen Fleischstücken und Gemüsewürfeln. Da kannst du dir vorstellen, dass es bei der Abfüllung Tausender Dosen immer mal zu Schwankungen kommt. Bevor nun aber durch eine ungünstige Lage von größeren Stücken am Ende zu wenig in der Dose landet, tun wir lieber etwas zu viel rein. Um dir jederzeit die angegebene Menge von 400 Gramm zu garantieren, befüllen wir also jede Dose mit etwas mehr als 400 Gramm. Dieser Mehrwert kann dir dann entgegenkommen, wenn du die Dose öffnest. Ob dies passiert oder nicht, ist auch abhängig von der Lagerung und Temperatur der Dose beim Öffnen.

Häufige Fragen zu Besonderheiten bei der Fütterung von Hunden

1Leitungswasser und Wasserhärte für Hunde

Was halten Sie vom Leitungswasser? Wir haben hier die Wasserhärte 9° dH. Sollte man es, bevor man es dem Hund zu trinken gibt, lieber mit einem Britta-Filter filtern?

Zum Leitungswasser gibt es natürlich viele Philosophien. Wir haben hier sogar Leitungswasser mit dem Durchschnittswert 15,8° dH. Ich persönlich hätte gerne einen sog. Osmose-Umkehrfilter (der leider mit etwa 1000 Euro relativ teuer ist), da ich selbst viel stilles Wasser trinke und das mit Osmose-Umkehr gefilterte Wasser nach meinen Informationen das reinste Wasser ist.

Es kann so seiner ursprünglichen Aufgabe, nämlich Schlackstoffe (Abbauprodukte), Gifte, Säuren und Mikroorganismen im Körper zu binden und sie auszuleiten, wieder wirklich nachkommen, da es durch die Osmose-Umkehr-Filterung nahezu von allen Stoffen befreit ist. Dieses Ausschwemmen ist eine essentielle Voraussetzung für die Regenerations- und Selbstheilungsfähigkeit des Körpers, für die Funktion aller Prozesse in den verschiedenen Körpersystemen, und damit für Gesundheit bis ins hohe Alter.

„Normale” Wasserfilter hatten wir früher zuhause auch jahrzehntelang. Ich verwende sie jedoch seit Jahren nicht mehr, denn sie filtern (im Vergleich zu Osmose-Umkehr) nur sehr wenige Stoffe heraus. Der Kalk, um den es dabei wohl hauptsächlich geht, ist meines Wissens auch nicht schädlich - außer für die Waschmaschine. Davon abgesehen habe ich gelesen, dass diese Standardfilter offenbar reinste Brutstätten für Keime sein können.

Meine Hunde und ich trinken jedenfalls das Münchner Leitungswasser pur, welches mit 15,8° dH dem Bereich „hart“ zuzuordnen ist. Und in der Zwischenzeit sparen wir uns das Geld für den monatlichen Wechsel der Filterkartuschen - bis wir uns einmal einen Osmose-Umkehrfilter leisten können.

2Mäkeliger Esser, Begeisterung beim Fressen wecken

Frage: Vielen Dank für Ihre informative und umfangreiche Mail :) Sie konnten mir sehr weiterhelfen. Da haben Sie recht, mit Dino wird es nie langweilig, er ist wirklich ein super toller Hund (sagt wahrscheinlich jeder von seinem Vierbeiner ;). Wichtig sind natürlich seine täglichen Rituale und vor allem viel liebgehabt werden. Ein wenig nervig ist die Fresserei schon immer gewesen, er kommt aus Italien und wurde leider schon als Welpe mit Speiseresten gefüttert. Von daher war es von Anfang an schwer, ihn mit relativ neutral riechendem, "gesunden" und ungewürzten Essen zu begeistern....Bei Pasta, Pizza und Mozzarella Käse wird er dagegen zittrig :)

Jetzt habe ich aber ein ganz gutes Konzept entwickelt, indem ich das Futter ein wenig anwärme und dadurch eine leichte Soße entsteht. Das geht dann meistens etwas besser...

Ein wenig nervig ist die Fresserei bei unserem Hund schon immer gewesen, er kommt aus Italien und wurde leider schon als Welpe mit Speiseresten gefüttert. Von daher war es von Anfang an schwer, ihn mit relativ neutral riechendem, "gesundem" und ungewürztem Essen zu begeistern... bei Pasta, Pizza und Mozzarella Käse wird er dagegen zittrig :) Was könnten wir noch tun, um ihm sein Futter schmackhafter zu machen?

Anwärmen des Futters ist allgemein eine gute Methode bei zögerhaften Essern - mindestens Raumtemperatur sollte es haben, also nicht direkt aus dem Keller oder Kühlschrank kommen, darf aber auch keinesfalls zu heiß sein! Hunde schlingen ihr Futter und würden sich sofort Verbrühungen in Maul, Rachen und Speiseröhre zuziehen! Einen ganz einfachen Test zur richtigen Temperatur kann man mit dem Finger machen - einfach ins Futter stecken, wenn das Futter etwa Raumtemperatur oder etwas wärmer hat, spürt man das sofort. Noch besser als Erwärmen hilft manchmal, das Futter ganz leicht in der Pfanne anzubraten (wichtig: ohne Fett oder Öl). Ein ganz minimaler Anteil Röststoffe schmeckt nämlich besonders gut.

3Kaltgepresstes Futter nicht mit Wasser füttern - Zähne reinigen?

Darf ich Sie noch kurz etwas fragen: Eine Verkäuferin im Fressnapf hat mir gesagt, dass man kaltgepresstes Futter nicht mit Wasser füttern soll, da es gleich zu einem "Brei" verfällt und die Hunde dann nicht mehr kauen müssen? Stimmt dies?

Allgemein würde ich Trockenfutter immer ohne Wasser füttern, dafür dann natürlich in den Stunden danach immer genügend Wasser bereitstellen. Für die Kiefermuskulatur ist Kauen natürlich gut und wichtig. Das ist jedoch bei frischem Fleisch, Gemüse und Obst noch viel mehr der Fall, als bei Trockenfutter - und ganz besonders natürlich bei frischen, ungekochten Knochen vom Geflügel, Rind, Kalb, Lamm, etc.

Der Gedanke, dass Trockenfutter die Zähne am besten reinigt, ist übrigens zwar relativ weit verbreitet, aber leider nicht ganz richtig :-) Viel besser werden die Zähne gesäubert, wenn Hunde auf fleischigen Knochen kauen, oder großere Stücke Fleisch zu fressen bekommen, da beim Kauen die Fleischfasern die Zähne reinigen. Manche sind natürlich auch solche Schlinger, dass auch ein großes Stück Fleisch einfach herunter geschluckt wird - da sind dann fleischige Knochen definitiv die beste "Zahnbürste".

Sie können auch mit einer normalen Zahnbürste und EM-Tropfen (Effektive Mikroorganismen) selbst Zähne putzen, falls Ihr Hund zu Zahnstein neigt (und das zulässt).

4Futterumstellung

Ich würde gerne einmal ihre Produkte testen. Mein 20 Wochen alter Labrador bekommt Trockenfutter - wie stelle ich langsam auf ihre Produkte um?

Antwort: Eine Umstellung des Futters sollte stets schrittweise über mehrere Tage erfolgen. Während dieser Zeit werden altes und neues Futter gemischt gefüttert und der Anteil des alten Futters schrittweise gesenkt, bis nach etwa 7 bis 14 Tagen nur noch das neue Futter gegeben werden kann. Mögliche anfängliche Veränderungen im Stuhlgang sind bei der Umstellung auf eine neue bzw. natürliche Ernährung normal und oft Folge eines Entgiftungsprozesses. Das Verdauungssystem muss erst wieder lernen, die Komponenten aus der natürlichen Nahrung richtig aufzuspalten und zu verwerten.

Wichtig in Ihrem Fall, da sie bislang Trockenfutter füttern: Trockenfutter benötigt erheblich länger, um verdaut zu werden, als Nassfutter (etwa doppelt so lang). Daher sollten Trocken- und Nassfutter nicht in einer Mahlzeit gemischt werden. Sie können jedoch natürlich morgens Trocken- und abends Nassfutter füttern, und über die ersten zwei Wochen langsam die Trockenfutter-Menge reduzieren und die Nassfutter-Menge erhöhen.

5Fütterungsempfehlung für einen Hund mit 5 kg

Liebes Alpha Natural Team,
ich habe eine weibliche französische Bulldogge mit 7,5 KG. Ich möchte ihr Futter gerne auf Ihre Produkte umstellen und benötige bitte Ihre Hilfe. Können Sie mir bitte sagen, wie viel Gramm am Tag von den jeweiligen Produkten gefüttert werden kann/soll?

Liebe Kundin, bei 10 kg wären es, je nach Aktivität, ca. 350-450 Gramm Futter täglich, bei süßen 7,5 kg also etwa 300-400 Gramm.

Der Terrier einer Freundin wiegt auch in etwas so viel und bekommt etwas mehr, da er sehr aktiv ist.

Von Sorte zu Sorte (Rind, Ente, Hirsch, etc.) schwankt die empfohlene Menge jeweils minimal, da der Energiegehalt durch unterschiedliche Fleischsorten (Fettanteil, Proteinanteil) und Gemüse nicht immer gleich ist - dafür haben wir auf jeder Dose die genauen Tipps für die Futtermenge abgedruckt. Das sieht dann etwa so aus:

Am besten ist es immer, auf den Bauchumfang oder das Gewicht Ihrer Hündin zu achten - und wenn sie mittelfristig weder zu- noch abnimmt, ist die Menge perfekt :)

Gut bei einer Futterumstellung ist auch immer, das Gewicht zu Anfang und nach ein paar Wochen zu messen - und entsprechend bei Gewichtszu- oder abnahme die Menge anzupassen.

Was Sie auch jederzeit in beliebiger Menge zugeben können, ist frisches, gekochtes und/oder püriertes Gemüse! Meine Hunde bekommen davon auch jeden Tag ein paar Löffel ins Futter, und da Gemüse so gut wie keine Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß (und damit keine Kalorien) hat, dafür aber satt macht, können Sie das jederzeit in beliebigem Umfang als Ergänzung verwenden, wenn der Hunger mal etwas größer ist ;)

Hier noch ein Artikel von mir zum Thema „Hundefutter gesund und einfach selbst ergänzen”.

Herzliche Grüße
Marcus Abenthum

Häufige Fragen zu Hundekrankheiten und Tipps zur Gesunderhaltung

1Krebs und Tumore bei Hunden - Zusammenhang mit Ernährung und Impfungen

Wir werden bald einen neuen Welpen bekommen. Unsere erste Hündin mussten wir wegen eines großen Tumors an der Milz einschläfern lassen (es war der 3. Tumor). Deshalb haben wir uns Gedanken um die Ernährung gemacht, denn viele Hunde, die wir kennen, sind meistens an einem Tumor gestorben - und das hat uns zum nachdenken gebracht, was eventuell der Grund für den Tumor und den Krebs sein könnte. Sehen Sie einen Zusammenhang mit der Ernährung?

Schön, dass sie sich für einen neuen Begleiter und besten Freund entschieden haben! Das mit Ihrer Hündin tut mir sehr leid. Vor vielen Jahren habe auch ich einen nur 6 jährigen Retriever, der ein so toller und liebenswerter Schatz war, an den Krebs verloren. Ich kann nachempfinden, wie sich das anfühlt... und weiß genau, dass man alles tun will, um das in Zukunft zu verhindern.

Zur Ernährung bei Krebs:

Mit Sicherheit spielt das Futter beim Thema Gesundheit allgemein eine große Rolle - meiner Ansicht nach gibt es für eine langfristige Gesundheit zwei besonders essentielle Bereiche in der Ernährung: Die Qualität der Zutaten und der Verzicht auf Kohlenhydrate durch Getreide.

Minderwertige Zutaten sowie tierische und pflanzliche Nebenerzeugnisse, deren Verwendung weit verbreitet ist, können einerseits den Organismus belasten und werden andererseits oft hoch erhitzt und enthalten so wenig Nährstoffe, dass diese anschließend synthetisch zugesetzt werden. Synthetische Vitamine können jedoch Krebs fördern, wie einige Humanstudien bereits gezeigt haben:

http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJM199404143301501

Getreide, das insbesondere in Trockenfutter oftmals den größten Anteil der Zutaten ausmacht, ist für Hunde im Prinzip ungeeignet, da ihr Verdauungsapparat darauf nicht eingestellt ist. Bei Katzen kann es sogar gefährlich sein, den ihnen fehlt das zur Verdauung nötige Enzym alpha-Amylase komplett. Leider wird jedoch auch diese Zutat sehr häufig eingesetzt, da Getreide im Vergleich zu Fleisch und Gemüse viel billiger ist.

Getreide liefert zwar Energie, jedoch nicht nur dem Organismus insgesamt, sondern leider auch Tumorzellen, wenn sie im Körper vorhanden sind. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Tumorzellen zu dem Zeitpunkt, wenn sie zu Krebszellen mutieren, komplett auf die Verbrennung von Zucker umschalten und von diesem leben und dadurch wachsen.

Am Universitätsklinikum Würzburg wurde nachgewiesen, dass Krebs-Patienten vor allem auf eine ketogene Ernährung (auch Öl-Eiweiß-Diät) ansprechen. Hierbei besteht die Ernährung fast ausschließlich aus Gemüse, Eiweiß und gesunden Fetten aus hochwertigen Pflanzenölen etc. Auf Kohlehydrate wird zu einem großen Teil oder ganz verzichtet. Hierdurch kann gemäß der Studien ein großer Beitrag geleistet werden, die Krebszellen auszuhungern.

Daher habe ich mich entschieden, nicht nur in meiner eigenen Ernährung, sondern auch in der meiner Hunde Kohlenhydrate, insbesondere durch Getreide, extrem zu reduzieren bzw. zu auszuschließen. Unsere Menüs enthalten deshalb im Schnitt in den Zutaten nur 4% Kohlenhydratlieferanten, die Sorte Hirsch ist sogar komplett frei davon.

Impfungen bei Krebs:

Ein ganz wichtiger Punkt sind meines Erachtens Impfungen - vielleicht sogar noch wichtiger als die Ernährung. Sie belasten das Immunsystem schon als Einzelimpfung ungemein - denn der Körper muss sich gegen diese (inaktivierten) Erreger zur Wehr setzen. Zusätzlich werden sie aber insbesondere bei Tieren nahezu immer als Kombipräparate gespritzt, womit 3, 4 oder mehr Impfstoffe auf einmal das Immunsystem völlig überlasten und damit ineffektiv gegen andere schädliche Erreger oder eben Tumorzellen machen können.

Leider gibt es kaum Tierärzte, die nicht gerne 1x jährlich alle Krankheiten durchimpfen - vielleicht weil sie es a) so gelernt haben und es b) eine einfache und einträgliche Geldquelle darstellt.

Dabei würden viele Impfungen, wenn man sie denn schon unbedingt durchführen will, was ich persönlich oft für unnötig halte, schon durch die Grundimmunisierung einen nahezu lebenslangen Schutz ermöglichen.

Nicht umsonst kann man im Humanbereich eine Titerbestimmung durchführen lassen, bevor man sich nachimpfen lässt. Dabei stellt man nach Jahren und sogar Jahrzehnten oft fest, dass der Impfschutz noch völlig ausreichend ist. So war es etwa bei meiner Tetanusimpfung.

Die Gefahren durch Impfungen sind dabei von niemandem genau abzuschätzen und auch nicht zu widerlegen. Hierzu gibt es ein sehr gutes Buch eines bekannten deutschen Immunologen:
Impfen Pro und Contra: Das Handbuch für die individuelle Impfentscheidung von Dr. Martin Hirte

Ich persönlich verzichte daher mittlerweile komplett auf Impfungen - für mich und auch für meine Hunde.
Mein oben angesprochener erster eigener Hund hatte im Dezember 2005 vom Tierarzt eine Kombiimpfung mit mehreren Impfstoffen erhalten. Nur kurze Zeit später begann er, immer wieder zu husten, als müsste er sich räuspern. Der Tierarzt und auch die Tierklinik meinten, der Grund sei wahrscheinlich eine kleine Verletzung im Hals durch Knochen- oder Stöckchensplitter, oder aber eine Entzündung aufgrund von Aufleckens von Urin aus dem Schnee, wie Rüden es im Winter oft tun.

5 Monate später konnte er innerhalb weniger Tage kaum mehr atmen, es wurde ein tennisballgroßer Lungentumor festgestellt - und dieser platzte 3 Tage später. Er ist in meinen Armen erstickt.

Woran auch immer es gelegen haben mag - ob die Tumorzellen schon da waren und durch die Impfungen und das dadurch überlastete Immunsystem einfach nur richtig wachsen und zum Krebs werden konnten - für mich spielt das keine Rolle. Für mich steht der Ausbruch der Krankheit in direktem zeitlichen Zusammenhang mit der Kombi-Impfung.

Wenn Sie wollen, lesen Sie einmal nach - und denken Sie dabei immer daran, dass die Pharmaindustrie sicher alles tut, um Argumente gegen Impfungen sofort zu zerstreuen, und um gegen natürliche Behandlungsmethoden vorzugehen. Das geht sehr gut durch das Schüren von Ängsten.

Lesen Sie vielleicht das Buch und entscheiden Sie selbst.

2Bauchspeicheldrüsen-Entzündung und fettarme Ernährung bei Hunden

Ich habe einen sehr tollen, 7,5 jährigen Jack Russel / Whippet Mix Rüden, der mir sehr am Herzen liegt. Dino ist ein sehr mäkeliger Fresser, der zudem auch noch vieles sehr schlecht verträgt. Ich bemühe mich, ihn sehr hochwertig zu ernähren und bin nun bei uns im Hundemaxx Nürnberg auf ihr Futter gestoßen. Dino isst und verträgt das normale Lamm Menü sehr gut. Nachdem er vor einiger Zeit vermehrt Magen-Darm Probleme hatte, habe ich Ultraschall und ein geriatrisches Blutbild mit Bestimmung des CPL Wertes machen lassen. Ultraschall und die anderen Blutwerte sind alle sehr gut, der CPL Wert ist allerdings fragwürdig erhöht, es deutet auf eine Bauchspeicheldrüsen Entzündung hin. Ich soll ihn nun fettarm ernähren und den Wert in einer Woche überprüfen lassen. Nun meine Frage: Der Fettgehalt im Lammmenü ist ja ziemlich gering und er hat auch einen sehr schönen Output, wenn er dies frisst. Ein wenig hoch finde ich nur den Proteinwert mit 18%, kann ich dies auf Dauer trotzdem so füttern bei einem älteren Hund? Dino wiegt 12 Kilo und wir normal bis relativ viel bewegt. Könnten Sie mir auch bitte noch etwas über die Herkunft des Lammfleisches verraten? So viel ich entnehmen konnte, ist ja alles Lebensmittelqualität? Kommt das Fleisch denn aus Deutschland? Welche Snacks wären relativ fettarm, damit ich Dino trotzdem auch ein Leckerchen geben kann?

Jack Russel können immer wieder mal etwas heikel beim Fressen sein - und wir haben von B.A.R.F. bis Fertigfutter schon (fast) alles ausprobiert. Letztendlich hat sich die Kombination eines hochwertigen Nassfutters abwechselnd mit selbst gekochtem oder rohem Fleisch und Gemüse als am besten heraus gestellt.

Ich kenne die ab und zu gegebene Empfehlung, bei einer Pankreasinsuffizienz oder Pankreatitis den Fettgehalt zu reduzieren. Wie so oft gibt es auch die gegenteilige Empfehlung, ganz normal zu füttern - man weiß nie genau, wem man glauben soll. Das wichtigste ist für uns natürlich, dass es unseren Lieblingen gut geht. Meiner Meinung nach sind hochwertiges Fleisch, Gemüse und Öle mit einem hohen Anteil an hochwertigen, leicht verdaulichen Proteinen und Fetten ideal für eine gesunde Ernährung, ein starkes Immunsystem und die Aufrechterhaltung wichtiger Stoffwechselvorgänge - was gerade bei Bauchspeicheldrüsenerkrankungen essentiell ist.

Ein kleiner Tipp, wie Sie Ihren Hund noch auf natürliche Weise unterstützen können, sind Enzyme. Gerade diese sind bei einer Pankreasinsuffizienz oft Mangelware - man kann sie aber glücklicherweise auch gut von außen zuführen. Zusätzlich helfen sie noch dabei, Entzündungen im Körper abzubauen bzw. vorzubeugen, und sind verantwortlich für die Verdauung und Umsetzung von Proteinen (für Muskeln, Immunsystem, etc.), Kohlenhydraten und Fetten.

Empfehlenswert ist Phlogenzym, das ich auch selbst nehme - bei Sportverletzungen und den zum Glück seltenen ersten Anzeichen einer Erkältung. Die Tabletten haben keine Zuckerhülle und belasten somit nicht den Darm durch verstärktes Pilzwachstum. Außerdem gibt es eine Großpackung mit 600 Stück, die im Verhältnis sehr günstig ist.

Zum Proteingehalt: Ich bin der Meinung, dass der wichtigste Baustoff einer gesunden Hundeernährung hochwertige Proteine sind - und das in jedem Alter. Hierdurch wird nicht nur der Muskelaufbau und -erhalt gefördert, sondern auch viele andere essentielle Körperfunktionen unterstützt. Insbesondere auch das Immunsystem benötigt hochwertige Proteine.

Deshalb verwenden wir in unseren Menüs auch nur 100% reines Muskelfleisch - denn dieses liefert die am besten verdaulichen, hochwertigsten Proteine. Innereien kann man ggf. ja ab und zu einmal selbst frisch vom Metzger holen und zufüttern - nur eben nicht jeden Tag, was gerade bei Leber aufgrund der Tatsache, dass sie ein Entgiftungsorgan ist und reich an Schwermetallen sein kann, sowie durch ihren hohen Vitamin A Gehalt, absolut nicht empehlenswert wäre.

Gerade wenn Dino sich viel bewegt, hat er auch einen hohen Bedarf an hochwertigem Eiweiß. Somit ist Muskelfleisch ideal und wichtig. Alle unsere Zutaten haben, wie Sie bereits geschrieben haben, Lebensmittelqualität. Das Lammfleisch stammt vorzugsweise aus Deutschland, alternativ aus Neuseeland.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein wenig weiterhelfen und freue mich auch auf weitere Erfolgsmeldungen.