Hundefutter spielt eine wichtige Rolle im Leben eines Hundes. Im Optimalfall sorgt es dafür, dass der Hund sich wohl fühlt und aktiv bleibt. Nur: Hundefutter ist nicht gleich Hundefutter. Ist darin zum Beispiel Fleisch oder Innereien aus Massentierhaltung enthalten, finden sich nahezu immer Rückstände von Antibiotika, Wachstumshormonen, Pestiziden oder anderen Umweltgiften.
Diese können
- die Darmflora schwächen oder zerstören.
- zu Antibiotika-Resistenzen führen.
- unfruchtbar machen.
- die Hormonproduktion stören.
Wir haben die aus unserer Sicht zwölf ungesündesten Hundefutter-Zutaten zusammengestellt und zeigen im Anschluss, worauf es bei der Auswahl von Hundefutter ankommt.
Die 12 ungesündesten Hundefutter-Zutaten und ihre Risiken
- Platz: Bei hohen Temperaturen verarbeitete Zutaten
Beispiele: extrudiertes Trockenfutter, das heißt alle Zutaten werden in einem sogenannten Extruder auf 130°C bis 200°C erhitzt. Im Anschluss wird das Futter unter Druck und Wasserdampf durch eine Drüse gepresst und in Pellets zerteilt.
Risiko: enthalten kaum natürliche (da zerstörte) Nährstoffe; durch die hohen Temperaturen können krebserregende Nebenprodukte entstehen
- Platz: Pflanzliche Nebenerzeugnisse und Füllstoffe
Beispiele: Zuckerrübentrockenschnitzel, Kleie, Schalen, Saatrückstände
Risiko: bieten kaum bis keine Nährstoffe; können Verdauungsprobleme verursachen
- Platz: Pflanzliche Eiweißextrakte
Beispiele: Erbsenprotein, Sojaprotein, Kartoffelprotein
Risiko: oft minderwertige Ersatzstoffe für tierisches Protein; können Allergien, Verdauungsprobleme, Schilddrüsenprobleme und hormonelle Störungen verursachen
- Platz: Zucker und Maissirup zur Geschmacksverstärkung
Risiko: können zu Fettleibigkeit, Diabetes und Zahnproblemen führen
- Platz: Carrageen als Verdickungsmittel in Nassfutter
Risiko: kann Entzündungen im Verdauungstrakt verursachen und das Krebsrisiko erhöhen
- Platz: Getreide und Gluten
Beispiele: Mais, Soja, Weizen, Mais- und Weizengluten
Risiko: Minderwertiges, billiges Protein mit wenig Nährwert; kann Allergien auslösen und Entzündungen fördern; für Hunde schlecht verdaulich; oft durch Pestizide und Schimmelpilzgifte belastet; teilweise gentechnisch verändert
- Platz: Stark verarbeitete, Omega-6-reiche Pflanzenöle
Beispiele: Sonnenblumenöl, Sojaöl, Maiskeimöl, Rapsöl, Distelöl
Risiko: hoher Gehalt an Omega-6-Fettsäuren fördert Entzündungen; oft zusätzlich durch industrielle Verarbeitung oxidiert
- Platz: Öl, Fette oder „tierische Fette“ ohne genauere Angabe als Geschmacksverstärker und Kalorienlieferanten
Risiko: können aus minderwertigen Quellen wie Fettabscheidern von Restaurants oder Industrieabfällen stammen; häufig belastet mit Schadstoffen, schädlichen Bakterien und Giften
- Platz: Synthetische Vitamine für die Deklaration als „Alleinfuttermittel“
Risiko: werden schlecht bis gar nicht aufgenommen; können den natürlichen Vitaminhaushalt des Organismus stören und in hohen Dosen gefährlich sein
- Platz: Konservierungsstoffe und künstliche Farbstoffe für Haltbarkeit und Optik
Beispiele: BHA, BHT, Ethoxyquin
Risiko: können Hyperaktivität, Organschäden, Allergien und Hautprobleme verursachen; potenziell krebserregende Effekte
- Platz: Belastete Innereien aus Massentierhaltung
Beispiele: Leber, Niere, Milz, Magen, Lunge
Risiko: können Schadstoffe wie Schwermetalle, Pestizide und Antibiotikarückstände enthalten; haben meist keinen Nährwert
- Platz: Fleischabfälle und Fleischmehl aus Massentierhaltung
Beispiele: „Huhn“, „Lamm“ (Bezeichnungen ohne genauere Definition), Fleischmehl, Knochenmehl, „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“, Geflügelnebenerzeugnisse
Risiko: täuschen hohen Fleischgehalt vor, enthalten jedoch oft minderwertige Teile und Abfälle wie Schnäbel, Füße, Hufe, Klauen, Häute und Organe und sind meist mit Hormonen, Antibiotika und Pestiziden belastet
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So wählst du richtig gesunde Hundenahrung aus
Damit dein Hund stets gesunde Nahrung in seinem Napf hat, empfehlen wir:
- Hochwertigen Marken, die ausschließlich natürliche Zutaten verwenden.
- Hundenahrung mit biologischen Zutaten – anstatt Fleisch aus Massentierhaltung und Pflanzen aus konventioneller, pestizidbelasteter Produktion.
- Hundenahrung mit eindeutig und klar deklarierten Zutaten, z. B. „Bio-Rindfleisch“ statt „Rind“.
- Keine stark verarbeiteten Fette und Öle, dafürgesunde, natürliche Fettquellen wie Lachsöl oder Kokosöl.
- Rezepturen mit klar definierten Proteinquellen, z. B. „Hirschfleisch“ statt „Fleischmehl vom Wild“.
- Keine Produkte mit langen Zutatenlisten, die künstliche Zusätze oder Füllstoffe enthalten.
- Aufwertung gesunder Hundenahrung mit ausgesuchten Lebensmitteln auf. Wie das geht, erfährst du hier in unserem Blogartikel „Hundenahrung günstig und gesund ergänzen“.
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Weil wir Hunde lieben und ihnen ein langes, glückliches Hundeleben wünschen, haben wir eine besondere Hundenahrung entwickelt, die nur die besten und gesündesten Zutaten beinhaltet.
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