Häufige Fragen (FAQs)

Gesunde Futterergänzungen

Gemüse, Gemüse, Gemüse

Je nach Energiebedarf, Aktivität und Alter eines Hundes kann man dem Futter püriertes Bio-Gemüse beimischen. Mit Gemüse erhöht sich die Zufuhr an frischen Nährstoffen, ohne dass die Kalorienzahl signifikant ansteigt.

Auch der Blutzucker- und damit der Insulinspiegel werden von den meisten Gemüsesorten nur minimal beeinflusst, da sie besonders wenig Kohlenhydrate und Eiweiß enthalten. So kann man mit Gemüse also die Futtermenge und Nährstoffzufuhr erhöhen, ohne dass du zunimmst bzw. Körperfett aufbaust. Perfekt, oder? 🙂

Kohlenhydrate, Insulin und Körperfett

Reis oder Kartoffeln können bei kurzfristigen Verdauungsproblemen hilfreich sein, oder wenn einmal vermehrt Energie aus Kohlenhydraten benötigt wird.

Faustregel: Je älter Du bist, desto mehr Kohlehydrate kannst Du zwar zu dir nehmen. Achte jedoch darauf, dass der Anteil an Kohlenhydraten nicht zu hoch wird – er sollte nach unserer Meinung so gering wie möglich sein, und 10-20% nicht übersteigen.

Denn: Kohlenhydrate lassen den Blutzuckerspiegel und damit auch den Insulinspiegel ansteigen und stehen dem Körper letztendlich als Energie zur Verfügung. Wenn jedoch mehr Energie vorhanden ist, als dein Körper in diesem Moment braucht (und das ist bei kohlenhydratreicher Kost ganz schnell der Fall) so wird diese überschüssige Energie in Fett umgewandelt und in Form von Fettdepots gespeichert – für schlechte Zeiten.

Das durch die Kohlenhydrate indirekt freigesetzte Insulin ist ein Körperfett-bildendes Hormon. Gleichzeitig blockiert es die Körperfett-abbauenden Hormone. Das bedeutet: Immer wenn dem Körper Kohlenhydrate zugeführt werden, wird Insulin ausgeschüttet – und dieses blockiert sofort die Fettverbrennung. Ernährst du dich jedoch kohlenhydratarm und dafür reich an Gemüse, gesunden Fetten und hochwertigen Proteinquellen (Stichwort hochwertiges Muskelfleisch), so bekommt dein Körper alle Nährstoffe, die er für eine gute Gesundheit, für Muskelaufbau und für Fettabbau braucht.

Ein Hund isst auch in freier Wildbahn tendenziell wenig bis keine Kohlenhydrate. Generell sind frisches Fleisch, Obst und Gemüse also das Beste für Dich!

Milchprodukte ja – aber nur milchsauer-vergoren

Egal, wie alt du bist, mit vergorenen Milchprodukten kannst du 1x die Woche etwas Abwechslung in deinen Speiseplan bringen. Dazu zählen Hüttenkäse, Magerquark, Kefir oder Joghurt.

Gesundes Bio-Eigelb

Auch ein Eigelb ein- oder zweimal die Woche gibt Dir zusätzlich extrem viele wertvolle und frische Nährstoffe. Achte darauf, nur Bio-Eier zu verwenden – sie enthalten viel mehr gesunde Nährstoffe, und die Hühner leben glücklicher.

Futterumstellung

Eine Umstellung des Futters sollte stets schrittweise über mehrere Tage erfolgen. Während dieser Zeit werden altes und neues Futter gemischt gefüttert und der Anteil des alten Futters schrittweise gesenkt, bis nach etwa 7 bis 14 Tagen nur noch das neue Futter gegeben werden kann.
Mögliche anfängliche Veränderungen im Stuhlgang sind bei der Umstellung auf eine neue bzw. natürliche Ernährung normal und oft Folge eines Entgiftungsprozesses. Das Verdauungssystem muss erst wieder lernen, die Komponenten aus der natürlichen Nahrung richtig aufzuspalten und zu verwerten.

Wasser & Näpfe

Ob Feucht- oder Trockenfutter – Du solltest stets ausreichend frisches Wasser zur Verfügung haben. Dein Frauchen oder Herrchen sollte dieses regelmäßig frisch einfüllen und den Wassernapf reinigen, ebenso wie die Fressnäpfe – am besten nach jeder Mahlzeit mit etwas warmem Wasser und einer Bürste.